Mein Herz schlägt dafür, Menschen und vor allem Frauen auf ihrem Weg zu mehr Wohlbefinden begleiten zu dürfen. Die ganzheitliche Frauenheilkunde ist mein Herzensthema.
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Zusammen mit der Akademie der Naturheilkunde habe ich die zertifizierte Fernausbildung für ganzheitliche Frauengesundheit ins Leben gerufen. In neun Modulen lernst du den weiblichen Körper besser zu verstehen sowie typische Frauenkrankheiten und individuelle, ganzheitliche präventive Lösungen kennen.
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16. Februar 2026
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Vielleicht hast du meinen letzten Beitrag gelesen und dich als Mama in manchen Gedanken wiedergefunden. Gerade wenn du darüber nachdenkst, dich selbstständig als Mama aufzustellen oder von Zuhause zu arbeiten, kennst du dieses innere Spannungsfeld vielleicht sehr gut. Häufig versucht man sich in einem Spagat zwischen dem typischen Familienalltag und dem Wunsch, beruflich zu wachsen, beispielsweise wenn du dich selbstständig machen möchtest. Du steckst zwischen deinen eigenen Wünschen und beruflichen Zielen, willst aber auch bedürfnisorientiert agieren und schon allein aus der Liebe heraus, für deine Kinder da sein.
Flexibel arbeiten als Mama und dabei ein stabiles Einkommen aufzubauen ist definitiv möglich. Aber der Alltag mit Kind läuft eben alles andere als perfekt, ist nie gradlinig und ganz sicher nicht ohne Einsatz. Aber es ist machbar, wenn du bereit bist, Veränderungen und Neuorietierung in Kauf zu nehmen und diese an dein Familienleben langsam anzupassen. In diesem Beitrag möchte ich dir acht Strategien mitgeben, die mir persönlich geholfen haben, meinen eigenen Weg zu finden. Vielleicht ist der ein oder andere Gedanke auch für dich hilfreich.
Viele von uns sind mit einem sehr klassischen Bild von Arbeit groß geworden: Feste Zeiten, einen festen Arbeitsplatz und klare Hierarchien. Gerade als Mama kann dieses Bild sehr schnell Druck erzeugen, weil es sich nur schwer mit einem Familienalltag vereinbaren lässt, der selten planbar ist.
Mir hat es bereits Anfang 20 gereicht, ständig zu versuchen, in das klassiche Modell hineinzupassen. Also habe ich angefangen, mich zu fragen: Wer sagt eigentlich, dass Arbeit nur so funktioniert? Arbeit sollte so aussehen, dass sie sich für mich stimmig anfühlt und sich mir und meinem Familienalltag anpasst. Sie darf mal digital, dann wieder offline stattfinden, flexibel, projektbezogen oder netzwerkbasiert sein. Und sie darf sich verändern, genauso wie wir uns verändern. Dieser Gedanke hat bei mir sehr viel Druck rausgenommen und mir das Gefühl gegeben, wieder selbst gestalten zu können, statt nur zu funktionieren.
Mit kleinen Kindern ist meine Energie ein sehr kostbares Gut. Die Nächte sind manchmal sehr kurz und durchwachsen, die Tage intensiv und ich komme manchmal kaum hinterher alle Bedürfnisse (inklusive meiner) zu erfüllen.
Ich wollte auch als frischgebackene Mama trotzdem funktionieren wie vor meiner Mutterschaft, mit der gleichen Leistung, Geschwindigkeit und Präsenz. Das hat mich innerlich wahnsinnig gemacht. Ich habe mit dem Kopf ständig in einem Zustand gelebt, den ich gerne ähnliche gehabt hätte, wie vor der Geburt meines Sohnes und doch war ich so dankbar, über meinen kleinen Schatz. Zuvor habe ich meinen Tag so gestalten können, wie ich es wollte und einfach so gelebt und gearbeitet, wie es für mich in meiner Selbstständigkeit gepasst hat. Zu akzeptieren, dass es jetzt eben anders läuft und die Arbeit nicht mehr die höchste Priorität hat, ich mich aber trotzdem noch selbstverwirklichen will, hat mich sehr viel Kraft gekostet. Ich musste eines ganz feste lernen, nämlich zu akzeptieren.
Statt mich gedanklich also ständig zu überfordern, frage ich mich: Was ist gerade realistisch mit den Kindern? Welche To dos haben wirklich Vorrang bei der Arbeit? Was kann ich gut schaffen, ohne dass abends meine Akkus völlig leer sind?
Ein bisschen Struktur macht alles viel entspannter. Und ja, auch wenn das Wörtchen Struktur im Familienalltag manchmal hinten runterfällt, ist es etwas, das man mit der Zeit wieder mehr und mehr integrieren kann, wenn die Kinder größer werden.
Ich plane meine Arbeitszeiten bewusst ein: Das können manchmal zwei ganze Tage pro Woche sein, vielleicht auch mal nur ein Nachmittag und zwei Abende. In dieser Zeit arbeite ich sehr fokussiert und konzentriert und lasse alles andere liegen. Und wenn diese Zeit vorbei ist, darf ich wirklich abschalten und meine Zeit mit den Kindern genießen. So klappt das für mich auch viel besser, weil ich allem Raum geben kann und Zeit für meine Arbeit habe, aber auch für die Kiddies.
Natürlich klappt das nicht immer perfekt und ein Kind wird krank, braucht gerade besonders viel Nähe oder ich merke einfach, dass meine Energie nicht reicht. Aber die grobe Struktur gibt mir Halt und sorgt dafür, dass ich nicht dauerhaft das Gefühl habe, überall nur irgendwie halbherzig dabei zu sein.
Ein rein stundenbasiertes Einkommen hat klare Grenzen, sprich: Mehr Zeit bedeutet mehr Geld und weniger Zeit bedeutet weniger Geld. Das kann sich mit Kindern super eng anfühlen und bietet nicht wirklich viel Spielraum nach oben, insbesondere wenn die Kinder noch so klein sind.
Ich wollte nie das Gefühl haben, dass jeder Kita-Ausfall sofort mein Einkommen beeinflusst oder dass mein Wunsch, flexibel zu arbeiten als Mama, finanziell sofort Konsequenzen hat. Deshalb habe ich nach einem Modell gesucht, das langfristig zu mir passt und mich nicht ständig verzweifeln lässt, wenn der Tag ganz anders läuft, als geplant. Ich wollte etwas haben, was ich Schritt für Schritt aufbauen kann und im Hintergrund trotzdem weiterwächst.
Network-Marketing war für mich genau so ein Weg, um mich selbstständig als Mama aufzustellen und mir ortsunabhängig ein Einkommen aufzubauen. Nicht, weil es schnell geht, sondern weil es sich langsam aber sicher entwickelt. Mit der Zeit entsteht etwas, das stabiler wird und nicht sofort zusammenbricht, wenn ich mal eine Woche weniger tun kann.
Viele haben Angst, dass selbstständige Arbeit automatisch bedeutet, ständig verkaufen zu müssen. Das Bild von aufdringlichen Nachrichten, Verkaufsfloskeln und künstlichem Zeitdruck, hat mich eher abgeschreckt als motiviert.
Ich teile das, was ich selbst nutze und wovon ich wirklich überzeugt bin, erzähle dabei aus meinem Alltag und zeige auf, was sich für mich verändert hat. Menschen bemerken sehr schnell, ob etwas echt ist oder ob man sie von etwas überzeugen will. Als Mama ist es mir sehr wichtig, dass meine Arbeit sich leicht anfühlt und nicht wie ein zusätzlicher Stressfaktor. Ich möchte nicht das Gefühl haben, ständig etwas „verkaufen“ zu müssen, sondern lieber echte Beziehungen zu meinen Kunden oder Partnern aufbauen. Deshalb habe ich für mein Berufsleben auch entschieden, nur noch das zu tun, was mich wirklich überzeugt und wo ich wirklich zu 100 % dahinterstehen kann und wofür ich leidenschaftlich brenne. Nur so kann ich auch ehrlich mit anderen Menschen in den Austausch gehen.
Über Geld zu sprechen fühlt sich für viele Frauen immer noch sehr ungewohnt und vielleicht sogar unangenehm an. Vielleicht, weil wir gelernt haben, dass es sich nicht gehört, darüber zu sprechen oder dass es nicht „so wichtig“ sein sollte.
Mir hat es geholfen, das Thema wirklich einmal ganz nüchtern zu betrachten und richtig hinzuschauen, welche Gefühle ich selbst mit Geld verbinde. Denn am Ende des Tages ist Geld einfach ein Werkzeug – nicht mehr und nicht weniger. Es bekommt erst durch unsere Bewertung eine Bedeutung. Mit diesem Werkzeug kann ich wichtige Dinge für meine Familie und mich ermöglichen: gute, hochwertige Lebensmittel, eine sinnvolle und ganzheitliche Gesundheitsvorsorge, vielleicht auch mal eine private Untersuchung, wenn ich nicht monatelang warten möchte. Ich kann meinem Kind einen Schwimmkurs ermöglichen, Musikunterricht ausprobieren lassen oder einfach ohne schlechtes Gefühl einen Ausflug planen, der uns als Familie zusammenführt. Ich kann in Bildung investieren, z.B. in Kurse, Bücher, Erfahrungen für meine Kinder, die ihren Horizont erweitern. Ich kann mir selbst eine Weiterbildung gönnen, die mich fachlich und persönlich wachsen lässt, oder mir im Alltag Unterstützung holen. Oftmals sind es auch ganz bodenständige Dinge wie ein finanzielles Polster für unerwartete Reparaturen, eine neue Waschmaschine oder ein kaputtes Auto, die einfach unglaublich viel Druck rausnehmen. Und ich kann vorsorgen, Rücklagen bilden und dadurch mehr Sicherheit in mein Leben holen, was mir im Mama-Alltag unglaublich viel Leichtigkeit schenkt. Das hat meine Sicht auf Geld stark verändert und ich fände es so schön und wichtig, wenn wir vielmehr neutral darüber sprechen könnten.
Seit ich Geld nicht mehr moralisch bewerte, sondern als neutral sehe, fühlt es sich leichter an, auch ein gutes Einkommen zu wollen und dafür meine Selbstständigkeit weiterhin aufzubauen.
Ein Business neben der Familie wächst selten wirklich schnell und wenn ich ehrlich bin, finde ich das inzwischen sogar gut so. Früher hätte ich mir gewünscht, dass alles schneller geht, sichtbarer wird und immer irgendwie messbar ist. Zum echten Familienalltag muss jedoch auch das passende Tempo gehören, das sich für mich gut anfühlt.
Es gibt Wochen, da läuft alles rundherum richtig gut. Die Kinder schlafen gut, ich habe Energie, meine To-dos fühlen sich machbar an und ich komme wirklich voran. Genauso gibt es auch andere Phasen mit wenig Schlaf, viel Nähe und Kuscheln, ein krankes Kind und Termine, die verschoben werden müssen. Tage, an denen man froh ist, wenn man es überhaupt schafft, den Alltag halbwegs ruhig zu halten.
Ich habe gelernt, dass Wachstum nicht permanent und auch nicht nur in großen Schritten passiert. Für mich passt es vielmehr, wenn ich stetig an etwas dranbleibe, als ständig Vollgas zu geben und irgendwann auszubrennen. Und so funktioniert es ebenso - aber halt langsamer.
Selbstständig zu arbeiten heißt für mich nicht, alles alleine stemmen zu müssen. Auch wenn wir Frauen uns das oft selbst auferlegen und denken, wir müssten stark sein, alles im Griff haben und bloß niemandem zur Last fallen.
Ich habe ziemlich schnell gemerkt, wie anstrengend dieser Anspruch ist. Gerade mit Kindern gibt es Tage, an denen einfach nichts planbar ist. In solchen Momenten macht es einen großen Unterschied, nicht alleine mit seinen Gedanken und Zweifeln zu sein.
Ich bin unglaublich dankbar, dass ich so viel Unterstützung aus meiner Familie habe. Dass unsere Eltern für uns und unsere Kinder da sind, ist eine riesige Hilfe für uns. Sie springen ein, wenn Termine anstehen, wenn ich fokussiert arbeiten möchte oder wenn einfach mal wieder alles zusammenkommt. Diese Unterstützung ist nicht selbstverständlich, und ich weiß das so sehr zu schätzen. Sie gibt mir die Möglichkeit, meine Selbstständigkeit weiterzuführen, ohne ständig das Gefühl zu haben, alles alleine tragen zu müssen.
Es tut mir auch so gut, dass ich in der Selbstständigkeit mit vielen Frauen zutun habe, die ähnliche Situationen kennen und nicht nur theoretisch verstehen, wie sich ein kranker-Kind-Tag anfühlt, sondern es selbst immer wieder erleben. Ich kann offen darüber sprechen, ohne mich erklären oder rechtfertigen zu müssen.
Es tut gut, wenn jemand sagt „Ich kenne das“ oder „Mach dir keinen Druck“. Das ist eine wichtige Erinnerung an mich, dass man nicht alles perfekt machen muss. Gerade an Tagen, an denen alles gleichzeitig kommt und man sich fragt, ob das wirklich der richtige Weg ist, hilft dieser Austausch mehr, als man denkt und bringt Ruhe rein.
Flexibel arbeiten als Mama – zum Beispiel von Zuhause oder ortsunabhängig – ist definitiv kein starres Konzept, sondern ein Weg, der sich entwickeln darf. Mit Geduld und der Bereitschaft, alte Vorstellungen loszulassen kann das sehr gut funktionieren.
Vielleicht nimmst du aus diesen acht Strategien ja einen Gedanken mit, der dir in deinem Alltag in der Selbstständigkeit als Mama weiterhilft. Ganz egal, ob du gerade erst darüber nachdenkst, ortsunabhängig zu arbeiten, oder bereits begonnen hast, dir dein eigenes Mama Business aufzubauen.
👉🏻 In diesem Beitrag zeige ich dir, für welchen Weg ich mich als Mama in meiner Selbstständigkeit entschieden habe. Vielleicht ist das ja auch eine Inspiration für dich: Warum ich mich auf meinem beruflichen Weg für RINGANA entschieden habe.
Wenn du tiefer eintauchen möchtest und wissen willst, wie ich mein Business konkret aufgebaut habe und wie sich das in meinem Alltag anfühlt, dann schau dir gerne auch meinen vorherigen Beitrag an oder melde dich bei mir.
Bis bald,
Deine Ailyn
Ailyn ist Heilpraktikerin & Dozentin für ganzheitliche Frauengesundheit, Mama zwei wundervoller Kinder und liebt es, Beiträge über Gesundheit & Ernährung zu verfassen. Ihr Anliegen ist es, Wissen rund um den weiblichen Körper leicht verständlich für alle zugänglich zu machen.
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Zusammen mit der Akademie der Naturheilkunde habe ich die zertifizierte Fernausbildung für ganzheitliche Frauengesundheit ins Leben gerufen. In neun Modulen lernst du den weiblichen Körper besser zu verstehen sowie typische Frauenkrankheiten und individuelle, ganzheitliche präventive Lösungen kennen.
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Eine Liste meiner liebsten Produkte & Alltagsretter für ganzheitliche Gesundheit und Selbstfürsorge.
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Ausbildung Ganzheitliche Frauengesundheit